Gewalt gegen Einsatzkräfte

Wir kommen, um zu helfen – und möchten auch so behandelt werden. Dieser Grundsatz ist für uns alle selbstverständlich. Doch die Realität sieht leider immer häufiger anders aus:

Gewalt gegen Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ist längst kein Randphänomen mehr – auch nicht in Hamburg. Die Medien berichten regelmäßig, doch gefühlt bleibt vieles beim Alten. Das wollen wir nicht länger hinnehmen!

Was passiert da eigentlich?​

Die meisten Übergriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen führen zum Glück nicht zu schweren körperlichen Verletzungen. Aber: Die psychischen Folgen sind oft gravierend. Einschüchterungen, Bedrohungen und Beleidigungen werden seltener gemeldet als körperliche Angriffe – vielleicht, weil sie als „nicht schlimm genug“ empfunden werden. Doch auch Worte können tiefe Spuren hinterlassen.

Was können wir tun?​

  • Meldewege hinterfragen: Sind unsere aktuellen Wege, Vorfälle zu melden, noch zeitgemäß? Oder braucht es neue, niedrigschwellige Möglichkeiten, damit sich wirklich jede und jeder traut, Übergriffe zu melden?
  • Ausbildung stärken: Wie gut bereitet uns die Ausbildung auf solche Situationen vor? Gibt es genug Raum, um über Erlebtes zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden?
  • Thema sichtbar machen: Wie präsent ist das Thema eigentlich bei unserer Amtsleitung und in der BIS? Wird genug getan, um uns zu schützen und zu unterstützen?

Wir als Interessengemeinschaft Feuerwehr

Wir, die Interessengemeinschaft Feuerwehr, wollen das Thema nicht nur ansprechen, sondern gemeinsam mit euch anpacken. Wir möchten eine Initiative starten, die Veränderungen anstößt – für mehr Sicherheit, mehr Unterstützung und mehr Zusammenhalt.

Dafür brauchen wir euch! 
Teilt eure Erfahrungen, eure Ideen und eure Wünsche mit uns. Nur gemeinsam können wir erreichen, dass Gewalt gegen Einsatzkräfte nicht länger als „Berufsrisiko“ hingenommen wird.


Unser Appell​

Nichts – wirklich nichts – rechtfertigt Gewalt gegen Menschen, die helfen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieser Grundsatz wieder selbstverständlich wird. Wir stehen zusammen – für Respekt, für Sicherheit, für ein starkes Miteinander.

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